Zahngesundheits-Mythen – Fakten gegen Halbwahrheiten

Zahngesundheits-Mythen – Fakten gegen Halbwahrheiten | Zahnarzt RottweilWie in allen Bereichen des Lebens gibt es auch was die Mundhygiene angeht einige Mythen und Halbwahrheiten, die sich seit Jahrzehnten hartnäckig halten. Einige dieser Weisheiten sind mittlerweile wissenschaftliche widerlegt und können zu falschen Angewohnheiten bei der Mundhygiene führen. Damit Sie es richtig machen können und Ihre Zähne langfristig gesund erhalten, räumt Ihr Zahnarzt Dr. Christian Pfau bei den Rottweil Zahnärzten nun endgültig mit fünf hartnäckigen Mythen rund um die Zahngesundheit auf!

Mythos 1: Kaffee und schwarzer Tee färben die Zähne dunkel

Dieser Mythos stimmt! Durch den Genuss von Kaffee und schwarzen Tee können sich die Zähne unschön verfärben, was natürlich nicht gut aussieht. Dennoch schaden die Getränke den Zähnen nicht! Schwarzer Tee kann sich sogar positiv auf die Mundgesundheit auswirken, da er das zahnfreundliche Fluorid sowie Bitterstoffe (Tannine) enthält. Diese sorgen dafür, dass Stärke nicht zu kariesförderndem Zucker umgewandelt wird und beugen zusätzlich Mundgeruch vor.

Mythos 2: Nach jedem Essen sollten die Zähne direkt geputzt werden

Natürlich ist es wichtig, die Zähne regelmäßig und gründlich zu reinigen. Ob das direkt nach dem Essen erfolgen soll, hängt aber von den Nahrungsmitteln ab. Wurden säurehaltige Speisen oder Getränke verzehrt, muss man mit dem Putzen mindestens eine halbe Stunde warten. Das liegt daran, dass die Säure den Zahnschmelz aufweicht und dieser dann beim Putzen abgetragen werden kann.

Mythos 3: Milchzähne müssen nicht geputzt werden, weil sie so wie so ausfallen

Das stimmt nicht! Obwohl die Milchzähne ausfallen, haben sie wichtige Funktionen zu erfüllen. Sind Sie kariös, wirkt sich das negativ auf die Allgemeingesundheit des Kindes aus und auch die Gesundheit der bleibenden Folgezähne ist gefährdet. Deshalb sollte am besten zweimal täglich mit einer speziellen Babyzahnbürste und einer erbsengroßen Menge Kinderzahnpaste geputzt werden. So gewöhnt sich Ihr Kind außerdem daran, die Zähne täglich zu reinigen.

Mythos 4: Karies ist eine Erbkrankheit, dagegen kann man nicht viel tun

Es stimmt tatsächlich, dass die Veranlagung zu guten oder schlechten Zähnen teilweise erblich bedingt ist, wobei noch nicht vollständig geklärt ist, in welchem Ausmaß dies der Fall ist. Es ist aber eindeutig erwiesen, dass Karies nicht erblich bedingt ist. Bei der Zahnfäule handelt es sich um eine Infektionskrankheit, bedingt durch Bakterien die über den Speichel übertragen werden. Beim Teilen von Besteck oder beim Küssen kann eine Übertragung stattfinden, aber auch beim Abschlecken des heruntergefallenen Kinderschnullers. Deshalb sollten gerade Eltern besonders großen Wert auf Mundhygiene legen.

Mythos 5: Jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn

Während der Schwangerschaft ändert sich der gesamte Hormonhaushalt. Das wirkt sich auch auf das Zahnfleisch aus. Es wird stärker durchblutet und ist daher oft besonders empfindlich, manchmal auch angeschwollen. Das kann beim Zähneputzen unangenehm sein und die Reinigung erschweren. Am besten ist es, während der Schwangerschaft regelmäßig den Zahnarzt aufzusuchen, um mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Mit einer guten Prophylaxe müssen Mütter nicht um Ihre Zähne fürchten.

Wenn Sie noch weitere Fragen rund um Ihre Zahngesundheit, Prophylaxe, Parodontitis oder die richtige häusliche Zahnpflege haben, sind wir gerne für Sie da! Bei Ihren Rottweil Zahnärzten kümmern wir uns um Sie und Ihre Zähne, damit Ihr Lächeln schön und gesund bleibt! Vereinbaren Sie direkt einen Termin bei Ihrem Zahnarzt in Rottweil.



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